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Implantologie

Implantate sind alle in den Körper eingebrachte Stoffe. Dazu zählen in der Zahn-, Mund- und Kiefermedizin künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik, Gewebeersatzstoffe, aber auch Knochenersatz- und Knochenaufbaumaterialien. 

Umgangssprachlich hat sich das (Zahn)Implantat als Implantat aus Titan oder Keramik durchsetzt.

Diese Materialen haben sich wegen ihrer exzellenten Gewebeverträglichkeit und dem fördernden Knochenwachstum, aber auch ihrer Stabilität ideal bewährt. Ein Implantat wird in den Kiefer dort eingesetzt, wo es die natürliche Funktion der eigenen, aber verlorenen Zahnwurzel übernimmt. Implantate wachsen nach dem Einsetzen in den Kiefer in einem mehrwöchigen Zeitraum fest und unzertrennlich mit dem Knochen zusammen. Nach dieser Einheilzeit wird über eine Abdrucknahme über die Implantate ein fester oder herausnehmbarer Zahnersatz angefertigt und eingesetzt.

Entwicklung

Zahnärztliche Implantate werden seit etwa 40 Jahren in der Zahnheilkunde eingesetzt. Verschiedene Materialien, unter anderem auch Keramik, kamen auf der Suche nach dem idealen Werkstoff zum Einsatz. In den letzten 30 Jahren der schnell voranschreitenden implantologischen Forschung hat sich Reintitan als das Basismaterial für fast alle zahnärztlichen Implantate durchgesetzt. Mit der wissenschaftlichen Dokumentation wurde 1982 die Implantologie von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilhunde (DGZMK) als fundierte Therapie anerkannt.

In Deutschland sind über 100 verschiedene Implantatsysteme für die Zahnheilkunde erhältlich. In den letzten 20 Jahren haben sich besonders zylindrische bzw. schraubenförmige Implantatformen bewährt. Sie werden mittlerweile am häufigsten eingesetzt und sind in Längen von 6-24 mm und Durchmessern von 2,5 - 10 mm erhältlich. In Ausnahmefällen werden Sonderformen eingesetzt.

Implantate und Titan

Die Entwicklung der Zahnimplantate ist eng mit der Nutzung des Leichtmetalls Titan verknüpft. Das Element Titan wurde Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt. Reintitan selbst konnte 1910 erzeugt werden, als die Überführung von Tetrachlortitan in Titan gelang. Erst in den darauf folgenden Jahrzehnten unseres Jahrhunderts fand Titan in Form von chemischen Verbindungen und Zusatzstoffen für Legierungen Anwendung. Die Industrieproduktion von schmiedbarem Titan wurde Anfang der 50er Jahre aufgebaut, um den Bedarf an neuen Konstruktionswerkstoffen für Luftfahrtechnik und Kernkraftenergetik zu decken.

Die Erkenntnisse über den Werkstoff Titan als ideales Material für den Einsatz im Knochen stammen ebenfalls aus den Fünfziger Jahren, als festgestellt wurde, dass es sich biologisch neutral verhält und keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen auslösen kann. Es stellte damit das ideale Material für das Einbringen in den Körper dar. Jahrzehntelange positive Erfahrung mit Titan hat man im Bereich der Orthopädie mit dem Einsatz bei künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Die Eigenschaft des Titans, eine schützende Oxidschicht auf der Oberfläche zu bilden, scheint der Mechanismus für die besonders gute Verträglichkeit zu sein. Die Reaktion des Körpers ist so natürlich, dass der Knochen direkt am Implantat anwächst und das Implantat als Teil des Körpers annimmt (Osseointegration). Dieser Prozess scheint durch die von vielen Herstellern durchgeführte Bearbeitung der Titanoberflächen zu leicht angerauhter Struktur gefördert zu werden. Ein weiterer Ansatz ist, die Knocheneinheilung durch die Beschichtung der Implantate mit körperverwandten Stoffen (Hydroxylapatit) zu verbessern.

Alle geeigneten Implantate erhalten dabei eine Zertifizierung der Gesundheitsbehörden als sichere Medizinprodukte (CE- oder FDA-Zulassung).
 

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